Fußball Basisinformation

Wir machen das Licht für Sie an!

Egal ob auf Ihrem Trainingsplatz, Ihrem Hauptspielfeld oder Ihrem Stadion.
Flutlichtanlagen für Fußballplätze sind weit verbreitet und dennoch oft unprofessionell gelöst!

Wir bieten Ihnen Systemlösungen für die verschiedensten Anforderungen.

Sportbeleuchtung ist eine komplexe Thematik. Zu Projektbeginn gilt es die wesentlichen Anforderungen an die Beleuchtung zu fixieren. Achten Sie auf eine kompetente Beratung in der Planungsphase. Nur damit ist sichergestellt, daß Sie am Projektende über die Anlage verfügen die Sie benötigen. Nicht über-, und nicht unterdimensionert sondern optimiert für den entsprechenden Verweundungszweck.

Wie viel Licht ist notwendig?

Die notwendige Beleuchtungsstärke für Sportanlagen ist in der EN 12193 Beleuchtung von Sportstätten festgelegt. Diese Europa-Norm regelt die grundlegenden Anforderungen an die Beleuchtung für die verschiedensten Sportarten im Innen- und Aussenbereich.
Für eine optimale Beleuchtung ist nicht nur die Beleuchtungsstärke (E, [lx]) auschlaggebend.
Vielmehr sind auch Kriterien der Gleichmäßigkeit (g1, g2) und Blendungsbegrenzung  (GR) zu beurteilen.

Einige technische Begriffe sind vorerst zu erläutern:
Beleuchtungsstärke: Formelzeichen E, Einheit[ lx] lux
Die Beleuchtungsstärke definiert die vom Menschen empfundene Helligkeit.
Gemessen wird die Beleuchtungsstärke mittels eines Luxmeters.

Beurteilt wird eine Lichtanlage nach dem Mittelwert der Beleuchtungsstärke.  Hierzu wird auf der beleuchteten Fläche eine Vielzahl  von Meßpunkten (Meßraster) erfasst und daraus der arithmetische Mittelwert ermittelt. Dieser Mittelwert alleine ist jedoch nicht sehr aussagekräftig.

Beispiel:
Anlage 1: Messwert 1 = 100lx, Messwert 2 = 500lx, Mittelwert = 300lx
Anlage 2: Messwert 1 = 200lx, Messwert 2 = 400lx, Mittelwert = 300lx
Anlage 3: Messwert 1 = 300lx, Messwert 2 = 300lx, Mittelwert = 300lx

Alle 3 Anlagen ergeben den  gleichen Mittelwert,  obwohl die Messwerte auf den einzelnen Punkten stark variieren! Um die Qualität einer Beleuchtungsanlage beurteilen zu können sind daher noch zusätzliche Faktoren notwendig. Zu diesem Zweck wurden die Faktoren der Gleichmäßigkeit g1 und g2 eingeführt.

G1 = Emin/ Emittel  stellt das Verhältnis des Minimumwertes zum Mittelwert der Beleuchtungsstärke dar.
G2 = Emin / Emax stellt das Verhältnis des Minimumwerters zum Maximalwert der Beleuchtungsstärke dar.

Optimal wäre wenn alle Beleuchtungsstärkewerte  ident sind.  Beide Gleichmäßigkeitsfaktoren hätten dann den Wert 1. Dies ist jedoch leider in der Praxis nicht möglich. Je höher die Werte je gleichmäßiger ist die Lichtverteilung über der Sportfläche.

Auf jeden Fall sollten bei einer neu erricheten Anlage die Werte g1>0,7 und g2 >0,5 angestrebt werden.
Für eine gute Beleuchtung ist daher  nicht nur der Mittelwert der Beleuchtungsstärke aussagekräftig.
Bevorzugen Sie daher geringeren Mittelwert mit höherer Gleichmäßigkeit gegenüber hohem Mittelwert mit geringer Gleichmäßigkeit.

Die Sportstättenbeleuchtungsnorm definiert 3 Beleuchtungsklassen.

Beleuchtungsklasse I: Hochleistungswettkämpfe, wie internationale und nationale Wettbewerbe, die im Allgemeinen mit hohen Zuschauerzahlen und mit großen Sehentfernungen verbunden sind. Hochleistungstraining kann auch in diese Klasse einbezogen werden.
Beleuchtungsklasse II: Wettkämpfe auf mittlerem Niveau, wie regionale und örtliche Wettbewerbe, die im Allgemeinen mit mittleren Zuschauerzahlen mit mittleren Sehentfernungen verbunden sind. Leistungstraining darf auch in diese Klasse einbezogen werden.
Beleuchtungsklasse III: Einfache Wettkämpfe, wie örtliche oder kleinere Vereinswettkämpfe, im Allgemeinen ohne Zuschauerbeteiligung. Allgemeines Training, Sportunterricht (Schulsport) und allgemeiner Freizeitsport fallen ebenso in diese Beleuchtungsklasse.

Wettbewerbsniveau

Beleuchtungsklasse


I
II
III
International / National
          *         


Regional
   *  
*

Lokal
   *  
*
          *         
Training

*
  * 
Schulsport / Freizeitsport


  * 

Die EN 12193 legt nun die Beleuchtungsstärkewerte und Gleichmäßigkeit für Fußballanlagen wie folgt fest:


Mittelwert Emh [lx]
g1
GR
RA





Beleuchtungsklasse I
500lx
0,7
50
60
Beleuchtungsklasse II
200lx
0,6
50
60
Beleuchtungsklasse III
75lx
0,5
55
20

Emh mittlere Beleuchtungsstärke horizontal
g1 Gleichmäßigkeit
GR (Glare-Rating) beschreibt die Blendung
RA Farbwiedergabeindex

Für Trainingsanlagen kann somit mit einer Mindestbeleuchtungsstärke von Emh = 75lx geplant werden.
Für Anlagen welche dem Spielbetrieb dienen sind zusätzlich regional die Vorgaben der entsprechenden Landesfußballverbände zu berücksichtigen.

Hier finden Sie die Vorgaben der österreichischen Landesfußballverbände.

Für farbfernsehtaugliche Anlagen müssen dann noch zusätzlich die Anforderungen der Übertragungs- und Produktionsunternehmen ins Beleuchtungskonzept ein fliesen.
Die Anforderungen an die Beleuchtungsstärke bei Fernsehübertragungen unterscheiden sich grundsätzlich von denen des Trainings- und Wettkampfbetriebes. Wesentlich ist hier der Unterschied in der Messebene.
Während bei Trainings- und Wettkampfanlagen die Beleuchtungsstärke horizontal (Messkopf waagrecht Richtung Himmel) erfasst wird, ist für TV Aufnahmen die vertikale Beleuchtungsstärke (Meßkopf senkrecht Richtung Kamera) ausschlaggebend.

Kurz gesagt lx ist nicht gleich lx, aber hierbei unterstützen wir Sie als Fachbetrieb mit unserer Erfahrung aus fast 200 umgesetzten Flutlichtprojekten.

Für die Trainingsbeleuchtung stehen verschiedene Systeme zur Verfügung.

Für die Beleuchtung von Trainingsplätzen werden vorrangig Metallhalogendampflampen mit einer Leistung von 2000W eingesetzt. Metallhalogendampflampen liefern brilliant weißes Licht mit einer Farbtemperatur von 4.000°K bis 6.000°K (je nach Lampentype).
In Sonderfällen werden auch Natriumdampflampen mit 1000W eingesetzt. Natriumdampflampen liefern gelbes Licht (Farbtemperatur ca. 2.000°K). Diese sind zwar hinsichtlich der Lichtausbeute noch effizienter als Metalldampflampen, aufgrund ihrer schlechten Farbwiedergabeeigenschaften aber nur bedingt für die Sportbeleuchtung einsetzbar.
Ausschlaggebender Grund für den Einsatz der gelben Natriumdampflampe ist der fehlende UV Anteil
dieser Lampetype. Gegenüber Metalldampflampen haben Natriumdampflampen keinen UV Lichtanteil und locken daher keine nachtaktiven Fluginsekten an.
Der Einsatz dieser Lampe kann daher regional, speziell in der Nähe von Naturschutzreservaten, behördlich zwingend notwendig sein.
Berücksichtigt sollte hier aber werden, dass die Nutzungsdauer einer Sportanlage (z.B. Flutlicht für Fußball) hinsichtlich der Betriebszeiten und der damit verbunden Umwelteinflüsse wesentlich von den Betriebszeiten der öffentlichen Beleuchtung (Straßenbeleuchtung) abweicht.
So werden auf einem Fußball Trainingsplatz durchschnittlich 150 Stunden pro Jahr, in der öffentlichen Beleuchtung aber 4.000 Stunden pro Jahr Fluginsekten, Vögel, Kriech- und Säugetiere durch Lichtimmissionen beeinträchtigt.
Die geringen Betriebszeiten sind mitunter auch der Grund, warum der Einsatz von LED Technik in der Sport-Aussenbeleuchtung zum momentanen Zeitpunkt wirtschaftlich noch keinen Sinn macht.
Die Effizienz einer 2000W Metallhalogendampflampe liegt bei 110 lm / Watt.
Hochwertige LED Flutlichtleuchten erreichen derzeit ca. 100 lm/W. Selbst unter Berücksichtigung höherer Leuchtenwirkungsgrade bei LED Leuchten benötigt man derzeit bei LED noch in etwas die gleiche elektrische Anschlußleistung wie bei Metalldampflampensystemen.
Da der Anschaffungspreis bei LED ca. 4-5 fach höher liegt, stellt sich die Frage nach einer LED Flutlichtanlage für den Fußballplatz derzeit nicht.

Um die Mindestanforderung der Norm zu erfüllen, vielmehr aber um optimale Trainingsbedingungen zu schaffen sind für ein Standardfeld mindestens 6-8 Flutlichtleuchten mit je 2000W erforderlich.
Als Standardfeld definieren wir ein Normfeld mit Linierung 105 x 68m.

Zum Einsatz gelangen heute fast ausschließlich Planflächenstrahler. Diese asymmetrisch strahlenden Fluter werden bodenparallel oder minimal geneigt montiert. Das Licht wir gezielt nach vorne, unten auf die Spielfläche gelenkt. Nachthimmelaufhellung sowie Blendung von Anrainern, Verkehrsteilnehmern oder Zusehern wird minimiert. Je nach baulicher Situation werden die Flutlichtleuchten auf 4 oder 6 Masten angeordnet, wobei die minimal notwendige Masthöhe für ein Normfeld bei 16m liegt.

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