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Flutlicht Grundwissen

Sportbeleuchtung ist eine komplexe Thematik. Zu Projektbeginn gilt es die wesentlichen Anforderungen an die Beleuchtung zu fixieren. Achten Sie auf eine kompetente Beratung in der Planungsphase. Nur damit ist sichergestellt, daß Sie am Projektende über die Anlage verfügen die Sie benötigen. Nicht über- und nicht unterdimensionert, sondern optimiert für den entsprechenden Verwendungszweck.


Wie viel Licht ist notwendig?

Die notwendige Beleuchtungsstärke für Sportanlagen ist in der EN 12193 Beleuchtung von Sportstätten festgelegt. Diese Europa-Norm regelt die grundlegenden Anforderungen an die Beleuchtung für die verschiedensten Sportarten im Innen- und Aussenbereich. Für eine optimale Beleuchtung ist nicht nur die Beleuchtungsstärke (E, [lx]) auschlaggebend. Vielmehr sind auch Kriterien der Gleichmäßigkeit (g1, g2) und Blendungsbegrenzung  (GR) zu beurteilen.

Einige technische Begriffe sind vorerst zu erläutern:

Beleuchtungsstärke: Formelzeichen E, Einheit[ lx] lux
Die Beleuchtungsstärke definiert die vom Menschen empfundene Helligkeit.
Gemessen wird die Beleuchtungsstärke mittels eines Luxmeters.

Beurteilt wird eine Lichtanlage nach dem Mittelwert der Beleuchtungsstärke.  Hierzu wird auf der beleuchteten Fläche eine Vielzahl von Meßpunkten (Meßraster) erfasst und daraus der arithmetische Mittelwert ermittelt. Dieser Mittelwert alleine ist jedoch nicht sehr aussagekräftig.

Beispiel:
Anlage 1: Messwert 1 = 100lx, Messwert 2 = 500lx, Mittelwert = 300lx
Anlage 2: Messwert 1 = 200lx, Messwert 2 = 400lx, Mittelwert = 300lx
Anlage 3: Messwert 1 = 300lx, Messwert 2 = 300lx, Mittelwert = 300lx

Alle 3 Anlagen ergeben den gleichen Mittelwert, obwohl die Messwerte auf den einzelnen Punkten stark variieren!
Um die Qualität einer Beleuchtungsanlage beurteilen zu können sind daher noch zusätzliche Faktoren notwendig. Zu diesem Zweck wurden die Faktoren der Gleichmäßigkeit g1 und g2 eingeführt.

G1 = Emin / Emittel stellt das Verhältnis des Minimumwertes zum Mittelwert der Beleuchtungsstärke dar.
G2 = Emin / Emax stellt das Verhältnis des Minimumwertes zum Maximalwert der Beleuchtungsstärke dar.

Optimal wäre wenn alle Beleuchtungsstärkewerte ident sind. Beide Gleichmäßigkeitsfaktoren hätten dann den Wert 1. Dies ist jedoch leider in der Praxis nicht möglich. Je höher die Werte je gleichmäßiger ist die Lichtverteilung über der Sportfläche.

Auf jeden Fall sollten bei einer neu erricheten Anlage die Werte g1>0,7 und g2 >0,5 angestrebt werden.
Beurteilen Sie eine Beleuchtung nur über den Mittelwert der Beleuchtungsstärke in Verbindung mit den Gleichmäßigkeitsfaktoren g1 und g2.
Bevorzugen Sie daher einen geringeren Mittelwert mit höherer Gleichmäßigkeit gegenüber einem hohen Mittelwert mit geringer Gleichmäßigkeit.





Die Sportstättenbeleuchtungsnorm definiert 3 Beleuchtungsklassen.



Beleuchtungsklasse I: Hochleistungswettkämpfe, wie internationale und nationale Wettbewerbe, die im Allgemeinen mit hohen Zuschauerzahlen und mit großen Sehentfernungen verbunden sind. Hochleistungstraining kann auch in diese Klasse einbezogen werden.
Beleuchtungsklasse II: Wettkämpfe auf mittlerem Niveau, wie regionale und örtliche Wettbewerbe, die im Allgemeinen mit mittleren Zuschauerzahlen mit mittleren Sehentfernungen verbunden sind. Leistungstraining darf auch in diese Klasse einbezogen werden.
Beleuchtungsklasse III: Einfache Wettkämpfe, wie örtliche oder kleinere Vereinswettkämpfe, im Allgemeinen ohne Zuschauerbeteiligung. Allgemeines Training, Sportunterricht (Schulsport) und allgemeiner Freizeitsport fallen ebenso in diese Beleuchtungsklasse.


Die EN 12193 legt nun die Beleuchtungsstärkewerte und Gleichmäßigkeit für Fußballanlagen wie folgt fest: